Kirche “Zum Guten Hirten” Naunhof

Historie

Nach der Reformation gab es in Naunhof und Umgebung erst im 19. Jahrhundert vereinzelte katholische Christen, die aus Grimma betreut wurden. Durch Umsiedlungen nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde stark an.
Kirche_Naunhof_Außen_Quer1946 wurde die Lokalkaplanei Beucha/Naunhof errichtet. Es fanden in der evangelischen Stadtkirche regelmäßige Gottesdienste statt – ab 1953 dann in der evang. Friedhofskirche.
1960 wurde die Lokalkaplanei zur eigenständigen Pfarrei “St. Ludwig” Beucha/Naunhof erhoben, 1976 verlegte der Pfarrer seinen Wohnsitz von Beucha nach Naunhof.
Nach der Wende siedelten – aufgrund der Nähe zu Leipzig – mehrere katholische Familien nach Naunhof. Der Mietvertrag für die Friedhofskirche endete.

Der Bau einer eigenen Kirche in Naunhof wurde beschlossen.

Am 17. November 2001 erfolgte der erste Spatenstich.

Im Zuge der Strukturreform wurde die Gemeinde Beucha/Naunhof mit am 1. Januar 2002 mit Grimma zu “St. Trinitatis Grimma” zusammengelegt.

Am 26. Januar 2002 legte Weihbischof Weinhold den Grundstein für die neue Kirche.

Die Kirche

Naunhof_Innen

Die Katholische Kirche “Zum Guten Hirten” in Naunhof wurde am 26. Mai 2002 geweiht.

Naunhof_FigurDer “Gute Hirte” empfängt den Besucher der Naunhofer Kirche mit seinen offenen Armen – er möchte seine “Herde” schützen, aber eben auch liebevoll umschließen.
Vor den Marmorglasscheiben schwebt Christus, der Auferstandene, empor. Die Skulptur wurde vom bayerischen Künstler Andreas Kuhnlein aus Lindenholz gefertigt.

Die Schuke-Orgel aus dem Jahr 1987 hat 8 Register.

Die Madonna am Rande des Altarraums ist eine Leihgabe des Dominikaner-Konvents “St. Albert” in Leipzig-Wahren.

 

Im Glockenturm erklingen drei Glocken – in h’ d” und e”. Die Töne wurden auf das Geläut der evangelischen Kirche Naunhof abgestimmt.
Die Glocken wurden 2003 in der Kunstgießerei Lauchhammer gegossen und von Frau U. Blech-Seifert aus Fröndenberg gestiftet.

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